Gesamterneuerungswahlen

Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten

Am Sonntag, 8. September finden im Kanton St. Gallen die Wahlen in die kirchlichen Behörden für die Amtsdauer 2020–2023 statt.
In unserer Seelsorgeeinheit werden zum ersten Mal Wahlen in die Kirchgemeinde Obersee durchgeführt. Die Mitglieder der Behördenkonferenz freuen sich, dass für fast alle Sitze geeignete Personen gefunden werden konnten. Leider konnte ein Sitz für den Kirchenverwaltungsrat noch nicht besetzt werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich zur Wahl stellen und mit der Ausführung des Amtes einen wichtigen Beitrag für eine gut funktionierende Kirchgemeinde, bzw. das Katholische Kollegium leisten. Sie haben die Möglichkeit, die Kandidatinnen und Kandidaten am Donnerstag, 15. August um 19.30 Uhr im Pfarreizentrum Jodokus in Schmerikon kennenzulernen. Wir freuen uns, wenn dieser Anlass rege genutzt wird und Sie sich dann auch an den Wahlen beteiligen.
Die Wahlunterlagen werden bis Mitte August auf dem Postweg in die Haushaltungen verschickt.

Bestimmen Sie mit!


Begrüssung evang. Pfarrer Matthias Schneebeli-Koppelin

Aus Winterthur zieht Pfarrer Matthias Schneebeli-Koppelin als junger evangelischer Pfarrer mit seiner Familie nach Uznach. Seine Frau Kirstin ist ebenfalls Theologin. Sie wirkt als Mutter und Familienfrau, während er mit einem 100%-Pensum im bestehenden evangelischen Pfarr-Team in unserer Region als neuer Seelsorger, zuständig für Gommiswald und Schmerikon, mitgestalten wird.
Am Sonntag, 18. August wird er im Gottesdienst um 10.00 Uhr in der evangelischen Kirche Uznach in sein Amt eingesetzt.
Wir heissen ihn auch von der katholischen Schwesterkirche her ganz herzlich willkommen.
Möge die jetzt schon gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchgemeinde Uznach und Umgebung zum Wohl der Mitmenschen weiterhin wachsen. Gerade die Anliegen unserer gemeinsamen christlichen Frohbotschaft wollen immer mehr miteinander angepackt werden.
So wünschen wir Matthias Schneebeli-Koppelin Gottes Segen für sein Wirken in unserer Region. Möge seine Familie sich schnell heimisch fühlen und Gottes Geistkraft ihm und uns immer wieder neuen Schwung für die Arbeit zum Wohl der Menschen in unseren Kirchen bringen.

Einsetzung von Pfr. Matthias Schneebeli


Neuland am Obersee

Das ist kein Slogan für exklusives Bauland am oberen Zürichsee. Mit dem Begriff «Neuland» wird ein Projekt in unserem Bistum bezeichnet. Ziel dabei ist es, dass unsere Pfarreien auch in 20 Jahren noch lebendig sein sollen. Unser Bistum stellt sich damit den wachsenden Herausforderungen, in denen die Kirche steht: Die hauptamtlichen Seelsorgenden werden immer weniger, neue Formen des Engagements müssen gesucht werden. Die Bistumsleitung hat sich mit dem Prozess «Neuland» auf den Weg gemacht, die Pastoral in diesem Sinne weiterzuentwickeln.
Das Seelsorgeteam unserer Seelsorgeeinheit hat sich schon länger mit diesem Prozess auseinandergesetzt. Anstehende Pensionierungen von Seelsorgenden waren der Auslöser für Überlegungen, in welche Richtung die Seelsorge in unseren Pfarreien gehen könnte, wenn nicht mehr für alle offenen Stellen Seelsorgende gefunden werden können. Verschärft hat sich die aktuelle Situation durch den plötzlichen Tod von Annemarie Marty im letzten Jahr und die Demission von
Markus Frei auf diesen Sommer.

Neue Seelsorgende

Um so mehr sind das Seelsorgeteam und die Kirchenverwaltungen dankbar, dass zwei neue Mitarbeitende auf Anfang August ihre Arbeit in unserer Seelsorgeeinheit aufnehmen. Roger Oesch hat sein Theologiestudium in Luzern abgeschlossen und startet sein Berufsleben als Seelsorger. In den zwei Jahren seiner Berufseinführung wird er in unseren Pfarreien ins ganze Feld der Seelsorge einsteigen, Gottesdienste und Abdankungen gestalten, Vereine und Gruppierungen
begleiten. Ebenfalls Berufseinsteigerin ist Sandra Saide aus Rieden. Als ideale Ergänzung zu ihrem Engagement in der Jugendarbeit der politischen Gemeinde Gommiswald wird sie in unserer Seelsorgeeinheit als kirchliche Jugendarbeiterin tätig sein. Wir heissen Sandra Saide und Roger Oesch ganz herzlich bei uns willkommen und wünschen ihnen einen guten Start!

Seelsorge-Mitarbeitende für die Pfarreien

Um das Seelsorgeteam für die Zukunft entlasten zu können, wurde die neue Aufgabe der Seelsorge-Mitarbeitenden geschaffen. Sie sind ab 1. August die pastorale Unterstützung des Seelsorgeteams als Ansprechperson für die Pfarreien.
Sie sind zuständig für die Koordination des Pfarreilebens, die Vernetzung vor Ort und nehmen Einsitz im Pfarreirat. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, in jeder Pfarrei eine entsprechende Person zu finden (auf dem Bild von links nach rechts): Magna Ammann (Schmerikon), Verena Balazsy (Uznach), Marie Theres Gisler (Ernetschwil), Stefan Kistler (Gommiswald), Hilde Hinder (Rieden). Wir wünschen ihnen einen guten Start und für ihre neue Aufgabe alles Gute!

Vorstellung im Gottesdienst

Roger Oesch wird im Gottesdienst vom Sonntag, 18. August um 10.30 Uhr in der Stadtkirche Uznach vorgestellt, Sandra Saide und die Seelsorge-Mitarbeitenden im Gottesdienst zum Seelsorgeeinheits- Kirchenfest vom Sonntag, 25. August um 10.30 Uhr in Schmerikon. Dort gibt es beim anschliessenden Apéro die Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.


Gottesdienst der Seelsorgeeinheit in Schmerikon

Gemeinsam das Kirchenfest St. Jodokus feiern

Zum gemeinsamen Gottesdienst ist dieses Jahr die ganze Seelsorgeeinheit ans Kirchenfest der Pfarrei St. Jodokus in Schmerikon eingeladen. Der Festgottesdienst beginnt am Sonntag, 25. August um 10.30 Uhr. Unter der Leitung von Jelena Kohli wird der Singkreis Schmerikon die «Missa brevis et solemnis in C» (Spatzenmesse) von Wolfgang Amadeus Mozart singen. In diesem Gottesdienst werden die kirchliche Jugendarbeiterin Sandra Saide und die Seelsorge-Mitarbeitenden begrüsst.
Anschliessend an den Festgottesdienst sind alle Teilnehmenden zum Mittagessen ins Pfarreizentrum Jodokus eingeladen.

Mit dem Postauto ans Kirchenfest in Schmerikon

Nebst dem regulären Postautokurs ab Rieden Dorf um 9.51 Uhr verkehrt ab Ricken Bildhaus um 9.49 Uhr ein Extrakurs mit Halt an allen Stationen. Nachfolgend sind nur die wichtigsten Stationen mit Abfahrtszeit aufgeführt:
9.54 Uhr: Uetliburg Giegen; 9.59 Uhr: Gommiswald Gauenhof; 10.00 Uhr: Gommiswald Post; 10.04 Uhr: Uznach Tor.
Ankunft Bahnhof Uznach: 10.10 Uhr mit Zusteigemöglichkeit der Fahrgäste des regulären Kurses von Rieden über Ernetschwil nach Uznach.
10.12 Uhr: Abfahrt Extrakurs beim Bahnhof Uznach; 10.14 Uhr: Kreuzkirche; 10.15 Uhr: Burgerfeld; 10.17 Uhr: Schmerikon Brücke; 10.18 Uhr: Mürtschenstrasse; 10.19 Uhr: Lanzenmoosstrasse und ohne Halt bis zur Pfarrkirche Schmerikon.


«Kostbarkeiten der jüdischen Bibel»

Theologie 60plus – Sieben Matineen

Die Bibel zu lesen ist nicht einfach. Und wohl noch mehr als das Neue Testament ist die jüdische Bibel – also das Erste, Alte Testament – teilweise recht anspruchsvoll und schwer verständlich.
In sieben Matineen führen wir Sie heran an die kostbaren Zeugnisse der jüdischen Bibel, die heute nach wie vor topaktuell sind und die uns auch verbinden mit dem Glauben Jesu und seiner Jüngerinnen und Jünger. In spannenden Vorträgen und ungezwungenen Diskussionen beschäftigen wir uns zum Beispiel mit Abraham & Sara; Mose, Exodus und den zehn Geboten, den Schöpfungserzählungen, Gottesvorstellungen, sowie den Propheten und Psalmen.
Sieben Matineen mit Vorträgen und Diskussionen vom 10. September bis 12. November, jeweils am Dienstag von 9.00 bis 11.00 Uhr im Begegnungszentrum, Uznach.


Kursdaten

10. September: Das Alte Testament und das Christentum – eine spannungsgeladene Geschichte
17. September: Abraham und Sara, Rebecca, Jakob & Co. – Biblische Familiensaga
24. September: Unterwegs zur Befreiung – Mose, Exodus und die zehn «Gebote»
22. Oktober: So ist die Welt gedacht – die Schöpfungserzählungen
29. Oktober: Du sollst Dir kein Bild machen – alttestamentliche Gottesvorstellungen
  5. November: Hütet euch vor Götzen – die Propheten
12. November: Loben und Danken, Bitten und Klagen – die Psalmen
Kursleitung: Jürg Wüst
Kosten: Fr. 160.–
Auskunft und Anmeldung bis Dienstag, 27. August an: Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI, Bederstrasse 76, Postfach, 8027 Zürich, Telefon 044 525 05 40.


Nacht der offenen Kirchen


Vom Freitagabend, 8. auf Samstagmorgen, 9. November dürfen sich alle auf eine spannende ökumenische Nacht freuen.
Verschiedene Projekte, von Konzert, Kinofilm bis zu besinnlichen Gedanken sind in dieser besonderen Nacht in den Pfarr- und Klosterkirchen der ganzen Seelsorgeeinheit und der evangelischen Kirche Uznach geplant.
Wir freuen uns, wenn viele das Datum jetzt schon reservieren.
Weitere Informationen folgen.


Erstkommunion 2020 - Jesus, Brot des Lebens

Frisches Brot aus dem Backofen, Schlangenbrot am Lagerfeuer, der Duft, der uns aus einer Backstube entgegenweht – wie herrlich das riecht und welch wunderbare Erinnerungen das weckt …
Stehen wir in der Bäckerei vor dem Brotgestell, fällt uns die Entscheidung, welches Brot wir nehmen wollen, nicht immer leicht. Ob dem üppigen Angebot vergessen wir sehr schnell, wie privilegiert wir doch sind. Denn frisches Brot, ja Brot überhaupt, ist nicht selbstverständlich.
Im Vaterunser beten wir: «Unser tägliches Brot gib uns heute.» Wir bitten um das tägliche Brot. Mit diesem Brot ist jedoch mehr gemeint, als «nur» das Lebensmittel. Mit dieser Bitte bitten wir um alles, was wir zum Leben brauchen. Dieses Brot, von dem hier die Rede ist, ist so kostbar wie die Luft zum Atmen.
Für die Erstkommunion 2020 haben wir in der Seelsorgeeinheit das Thema «Jesus, Brot des Lebens» gewählt.
Wenn wir uns im Religionsunterricht mit dem Thema «Brot» auseinandersetzen, dann geht damit auch die Frage nach unseren Grundbedürfnissen einher. Was brauchen wir, damit es uns gut geht? Damit wir zufrieden sind und uns wohl fühlen? Für die Kinder wird wohl sehr schnell klar werden: Dafür brauchen wir nicht nur Nahrung und Kleidung. Familie und Freunde, Vergnügen und Entspannung, Bewegung und Bildung, Gesundheit und Freiheit, Gemeinschaft und Liebe und vieles mehr gehören zwingend auch dazu.
So werden wir in der Vorbereitung auf die Erstkommunion erleben und erfahren, dass das Wort «Brot» für mehr steht als nur für ein Nahrungsmittel.
Brot zu haben, ist nicht selbstverständlich – ein erfülltes und glückliches Leben auch nicht.
Jesus sagt: «Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.»
Jesus wird im Evangelium «Brot des Lebens» genannt. Damit meinten die Evangelisten, dass er für uns so wichtig ist wie das tägliche Brot. Er wird immer für uns da sein. Er wird uns zur Nahrung für unsere Seele.
Immer, wenn wir miteinander Eucharistie – das grosse Geheimnis unseres Glaubens – feiern, wird Jesus Christus in unserer Mitte gegenwärtig. Ihn selbst dürfen wir im Heiligen Brot als Stärkung für unser Leben empfangen.
So kommt Jesus auf besondere Weise zu unseren Erstkommunionkindern. Das Heilige Brot ist Zeichen seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner immerwährenden Nähe zu jedem Menschen.
Am Erstkommunionsfest feiern die Kinder diese Begegnung das erste Mal. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken und Gebeten und erinnern wir uns bei jedem Empfang des Heiligen Brotes daran, dass Jesus Christus auch uns alle immer wieder für unseren Alltag stärkt.
Die Lehrpersonen freuen sich, den Vorbereitungsweg mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien zu gehen.

Erstkommuniondaten 2020

Weisser Sonntag, 19. April: Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 26. April: Schmerikon und Gommiswald
In Rieden findet erst 2021 wieder eine Erstkommunion statt.


Ehejubiläumsfeier 2020

Auch im nächsten Jahr wird unsere Seelsorgeeinheit wieder zu einem gemeinsamen Ehejubiläumsgottesdienst einladen. Schön, wenn auch jüngere Paare diese Feier nutzen und für ihre Liebe danken.

Samstag, 2. Mai 2020
10.00 Uhr
Stadtkirche Uznach