Das grosse «Hoffnungszeichen»

Mit Maria guter Hoffnung sein und die Geburt Jesu erleben

Es ist eine altertümliche und auch verhüllende Ausdrucksweise, wenn man sagt, dass eine Frau «guter Hoffnung» sei. Damit meint man, dass sie schwanger ist und ein Kind erwartet. Auch Maria war guter Hoffnung, als sie sich aufmachte, um ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen und bei ihr eine Zeit zu bleiben. Beim Evangelisten Lukas (Lk 1,39–44) heisst es:
«In diesen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüsste Elisabeth. Und es geschah, als Elisabeth den Gruss Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruss hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.»
Elisabeth deutet das Hüpfen ihres Kindes im Mutterleib als Zeichen dafür, dass Maria ein besonderes Kind in ihrem Schoss trägt. Für sie ist es ein grosses, göttliches Hoffnungszeichen. Hoffnung, so sagt ein Sinnspruch, ist die freudige und zuversichtliche Erwartung, dass etwas Gutes geschehen wird. Es bahnt sich für Elisabeth etwas Gutes an: Gott selbst wird Mensch. Elisabeth sagte: «Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?»

In der Advents- und Weihnachtszeit unsere «Hoffnungszeichen» entdecken

Auch in unserem Alltag lassen sich, wie Elisabeth es tut, kleine und einfache Erfahrungen als Hoffnungszeichen lesen und deuten. Wenn Kinder unbeschwert spielen und lachen, sind sie ein lebendiges Zeichen für die Hoffnung. Eine Begegnung mit gutem Gespräch kann wieder neue Perspektiven eröffnen oder Menschen, die sich für eine gute Sache engagieren, zeigen, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben.
Uns allen ist zu wünschen, dass viele «Hoffnungszeichen» unseren Alltag in der Adventszeit bereichern. Mögen wir guter Hoffnung sein! Der dänische Theologe und Philosoph Søren Kierkegaard (1813–1855) hat einmal treffend verglichen: «Schwanger sein heisst, guter Hoffnung sein und Hoffen heisst, die Möglichkeit des Guten zu erwarten.»
Wer Weihnachten feiert, erwartet die Möglichkeit des Guten in der Welt und darf darauf zählen, dass auch Gott selbst im Kind in der Krippe ein grosses «Hoffnungszeichen» gesetzt hat, dass das Gute in der Welt für immer stärker sein wird!


Neue Kirchgemeinde Obersee

Neue Telefonnummern und einheitliche Mailadressen

Mit dem Aufbau der neuen Kirchgemeinde Obersee und der Schaffung von neuen Büro- und Arbeitsplätzen wurden die Themen Telefonie und Informatik aufgegriffen. Ein Ausschuss der Behördenkonferenz hat sich intensiv mit diesen Aufgaben befasst. Dabei wurde beschlossen, dass mit der Installation einer neuen Telefonanlage auch neue Telefonnummern beantragt werden. Die Umstellungen auf den neuen Nummernblock gingen im Oktober vonstatten, wobei die bisherigen Nummern noch eine Zeitlang umgeleitet werden.
Ebenfalls wurde es nötig, einen neuen Server anzuschaffen und damit das in die Jahre gekommene Informatik-Netzwerk zu stabilisieren. Mit der Umsetzung des IT-Projektes wurde auch eine übergreifende Domain «kath-obersee.ch» geschaffen. So können einheitliche Mailadressen für die Mitarbeitenden in der ganzen Seelsorgeeinheit definiert und aufgeschaltet werden.

Homepage

Die neue Kirchgemeinde wird in die Homepage der Seelsorgeeinheit eingebunden. Diese erhält den neuen Namen: «Katholische Kirche am Obersee». Mit dem Zugang über die Domain: kath-obersee.ch werden die Änderungen abgerundet. Auch hier wird die bisherige Adresse eine Zeitlang umgeleitet.


Schoggiherzen-Verkauf für Kinderhilfe Bethlehem

Wie in vergangenen Jahren werden während der Adventszeit wieder die beliebten Schoggiherzen zugunsten der Kinderhilfe Bethlehem in der ganzen Seelsorgeeinheit verkauft werden.
Der Verkaufserlös kommt vollumfänglich dem Kinderspital Bethlehem zugute.
Die Kinderhilfe Bethlehem ist Trägerverein des Caritas Baby Hospitals. Der Betrieb des Kinderspitals ist die Hauptaufgabe der Kinderhilfe Bethlehem. Beim Caritas Baby Hospital handelt es sich um das grösste private Schweizer Entwicklungsprojekt in Palästina.
Neben dem Spital unterstützt die Kinderhilfe Bethlehem jedes Jahr eine Reihe kleinerer Projekte in der Region mit dem Ziel, Kinder, Jugendliche und Frauen zu stärken. Zudem leistet sie Nothilfe bei Katastrophen.
Vielen Dank allen, welche das Projekt unterstützen.


Sakrament der Versöhnung

Die Zeit vor Weihnachten lädt dazu ein, in sich zu gehen, mit sich ins Reine zu kommen, ruhig zu werden und sich innerlich neu auszurichten. Auch das ist ein Hoffnungszeichen, wenn Menschen ihr Leben bedenken und dasjenige, was belastet, Gott hinlegen, um es durch Seine Liebe wandeln zu lassen. Eine Möglichkeit bieten dazu die Versöhnungsfeiern.


Versöhnungsfeiern

Samstag, 14. Dezember, 16.30 Uhr Altersheim Städtli Uznach
Dienstag, 17. Dezember, 19.00 Uhr Pfarrkirche Gommiswald, mit persönlicher Lossprechung
Samstag, 21. Dezember, 16.30 Uhr Pension Obersee Schmerikon
Samstag, 21. Dezember, 18.30 Uhr Pfarrkirche Rieden
Sonntag, 22. Dezember, 09.00 Uhr Pfarrkirche Schmerikon
Sonntag, 22. Dezember, 10.30 Uhr Pfarrkirche Ernetschwil
Sonntag, 22. Dezember, 19.00 Uhr Stadtkirche Uznach


Eine Million Sterne

In der ganzen Schweiz setzen kurz vor Weihnachten tausende von Kerzen auf öffentlichen Plätzen ein Zeichen der Verbundenheit und des sozialen Zusammenhalts.
Die Anzahl an Menschen, die sich verloren, allein oder ausgegrenzt fühlen wächst auch bei uns in der Schweiz. Armut trifft oft Alleinerziehende und Alleinstehende. Darum geht der Erlös der Aktion «Eine Million Sterne» an die Hilfsprojekte der Caritas Schweiz für betroffene Personen und Familien.

Aktionsorte

Samstag, 14. Dezember, 17.00 bis ca. 21.00 Uhr, Stadtkirche Uznach
Samstag, 14. Dezember nach dem Gottesdienst um 18.30 Uhr, Pfarrkirche Gommiswald
Samstag, 21. Dezember nach dem Gottesdienst um 18.30 Uhr, Pfarrkirche Rieden


Friedenslicht – «Achtsam sein»

Unter dem Motto «Achtsam sein» wird das Friedenslicht in diesem Jahr von Bethlehem her kommend in die Welt hinausgetragen.
Eine Delegation unserer Seelsorgeeinheit wird das Friedenslicht am Sonntag, 15. Dezember um 17.00 Uhr in Zürich abholen.

Friedenslichtlied:

Ökumenische Friedenslichtfeier

Die offizielle Übergabe wird für das Linthgebiet im Rahmen einer schlichten ökumenischen Feier stattfinden. Die Delegationen aus allen Pfarreien des Linthgebietes und interessierte Personen sind herzlich dazu eingeladen.

Freitag, 20. Dezember
19.00 Uhr
Pfarrkirche Gommiswald


Konzerte

Zithergruppe Matt

Advents- und Benefizkonzert
Samstag, 7. Dezember, 19.00 Uhr, Pfarrkirche Schmerikon

Seemannschor Thetis Crew

Benefiz-Weihnachtskonzert
Sonntag, 8. Dezember, 17.00 Uhr, Pfarrkirche Schmerikon

Musikschule Gommiswald

Adventskonzert
Sonntag, 8. Dezember, 17.00 Uhr, Pfarrkirche Gommiswald

Männerchor Uznach mit Harmonie-Singers Wil und Damenchor Conbrio Oberbüren

Adventskonzert
Samstag, 14. Dezember, 19.00 Uhr, Stadtkirche Uznach

Cantacanti

Weihnachts- und Benefizkonzert
Samstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr, Pfarrkirche Gommiswald


Erstkommunion 2020 - Jesus, Brot des Lebens

Frisches Brot aus dem Backofen, Schlangenbrot am Lagerfeuer, der Duft, der uns aus einer Backstube entgegenweht – wie herrlich das riecht und welch wunderbare Erinnerungen das weckt …
Stehen wir in der Bäckerei vor dem Brotgestell, fällt uns die Entscheidung, welches Brot wir nehmen wollen, nicht immer leicht. Ob dem üppigen Angebot vergessen wir sehr schnell, wie privilegiert wir doch sind. Denn frisches Brot, ja Brot überhaupt, ist nicht selbstverständlich.
Im Vaterunser beten wir: «Unser tägliches Brot gib uns heute.» Wir bitten um das tägliche Brot. Mit diesem Brot ist jedoch mehr gemeint, als «nur» das Lebensmittel. Mit dieser Bitte bitten wir um alles, was wir zum Leben brauchen. Dieses Brot, von dem hier die Rede ist, ist so kostbar wie die Luft zum Atmen.
Für die Erstkommunion 2020 haben wir in der Seelsorgeeinheit das Thema «Jesus, Brot des Lebens» gewählt.
Wenn wir uns im Religionsunterricht mit dem Thema «Brot» auseinandersetzen, dann geht damit auch die Frage nach unseren Grundbedürfnissen einher. Was brauchen wir, damit es uns gut geht? Damit wir zufrieden sind und uns wohl fühlen? Für die Kinder wird wohl sehr schnell klar werden: Dafür brauchen wir nicht nur Nahrung und Kleidung. Familie und Freunde, Vergnügen und Entspannung, Bewegung und Bildung, Gesundheit und Freiheit, Gemeinschaft und Liebe und vieles mehr gehören zwingend auch dazu.
So werden wir in der Vorbereitung auf die Erstkommunion erleben und erfahren, dass das Wort «Brot» für mehr steht als nur für ein Nahrungsmittel.
Brot zu haben, ist nicht selbstverständlich – ein erfülltes und glückliches Leben auch nicht.
Jesus sagt: «Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.»
Jesus wird im Evangelium «Brot des Lebens» genannt. Damit meinten die Evangelisten, dass er für uns so wichtig ist wie das tägliche Brot. Er wird immer für uns da sein. Er wird uns zur Nahrung für unsere Seele.
Immer, wenn wir miteinander Eucharistie – das grosse Geheimnis unseres Glaubens – feiern, wird Jesus Christus in unserer Mitte gegenwärtig. Ihn selbst dürfen wir im Heiligen Brot als Stärkung für unser Leben empfangen.
So kommt Jesus auf besondere Weise zu unseren Erstkommunionkindern. Das Heilige Brot ist Zeichen seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner immerwährenden Nähe zu jedem Menschen.
Am Erstkommunionsfest feiern die Kinder diese Begegnung das erste Mal. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken und Gebeten und erinnern wir uns bei jedem Empfang des Heiligen Brotes daran, dass Jesus Christus auch uns alle immer wieder für unseren Alltag stärkt.
Die Lehrpersonen freuen sich, den Vorbereitungsweg mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien zu gehen.

Erstkommuniondaten 2020

Weisser Sonntag, 19. April: Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 26. April: Schmerikon und Gommiswald
In Rieden findet erst 2021 wieder eine Erstkommunion statt.


Ehejubiläumsfeier 2020

Auch im nächsten Jahr wird unsere Seelsorgeeinheit wieder zu einem gemeinsamen Ehejubiläumsgottesdienst einladen. Schön, wenn auch jüngere Paare diese Feier nutzen und für ihre Liebe danken.

Samstag, 2. Mai 2020
10.00 Uhr
Stadtkirche Uznach