Maskenpflicht

Der Bundesrat hat eine Maskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden beschlossen. Dazu zählen auch Kirchen, Kapellen, Pfarreisekretariate und Pfarreizentren, die nun nur noch mit Schutzmasken betreten werden dürfen. Davon ausgenommen sind Kinder bis 12 Jahre sowie Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können.


Mit inneren Augen staunen lernen

Mit welchen Augen sehen wir die Welt?

Der erste Impulsabend zu den sieben christlichen Updates unter der Überschrift «Glaubenssache» wirft die ebengenannte Frage auf. Geplant waren im März drei und im Herbst vier Abende zu Glaubensthemen mit Impulsen und Gesprächsanregungen, welche den Glauben im Sinn eines Updates zu vertiefen helfen. Schliesslich konnte aufgrund des Lockdowns nur der erste Abend stattfinden. Die sechs weiteren Abende sollen nun aber im Oktober und November durchgeführt werden. Hier eine inhaltliche Zusammenfassung des ersten Abends als Nachbereitung für die Teilnehmenden und zum «Gluschtigmachen» für jene, die neu einsteigen möchten. Nach wie vor gilt, dass die Abende auch einzeln besucht werden können.

Blau als die Farbe der Welt und der unendlichen Weite Gottes

Jeder Kursabend trägt eine eigene Farbe, bis schliesslich mit allen Farben zusammen ein Regenbogen entsteht. So stand der erste Abend im Zeichen der Farbe «blau». Einerseits weil besonders über den «blauen Planeten» nachgedacht wurde, aber auch, weil «blau» symbolisch zugleich Tiefe und unendliche Weite ausdrückt und so für das Göttliche steht. Betrachtet man einen Regenbogen, so kann man ihn mit verschiedenen Augen sehen. Wenn wir ihn mit den Augen der Naturwissenschaft anschauen, sehen wir ein optisches Phänomen, das darauf beruht, dass Regentropfen das Sonnenlicht in die Spektralfarben zerlegen und in bestimmten Winkeln reflektieren. Wenn wir den Regenbogen mit den Augen der Religion staunend beobachten und voraussetzen, dass es hinter, über oder jenseits unserer Welt, die Welt des Göttlichen gibt, können wir den Regenbogen auch als eine Verbindung zwischen der Welt der Menschen und der Welt des Göttlichen sehen. Beide Sichtweisen gehörten in der Menschheitsgeschichte lange zusammen. In der Moderne wurden sie in einem Denken des «Entwederoder» voneinander getrennt. Die Vorstellung eines «Sowohl­als­auch» hatte keinen Platz. Das gilt es, neu zu lernen.

Welt als «wunderbare» Schöpfung sehen

Die religiösen Erzählungen von der Entstehung der Welt wollen Ausdruck des religiösen Blicks auf die Welt sein. Es geht in ihnen nicht um naturwissenschaftliche Vorgänge, sondern um die Fragen nach dem tieferen Sinn, welche die naturwissenschaftliche Sicht ergänzen: «Wie kommt es, dass es überhaupt diese Erde gibt? Wie kommt es, dass es nicht nur Tiere, sondern auch den Menschen gibt? Was für ein tieferer Sinn ist dahinter?» Diese Fragen sind uralt. Und sie sind hochaktuell. Sie laden dazu ein, sich persönlich zu fragen, was einem selbst hilft, über diese Welt und das Leben nicht nur möglichst viel zu wissen, sondern auch zu staunen und dabei den Glauben zu entdecken, dass es über das Sichtbare hinaus etwas gibt, das wir Gott nennen.

Wiederaufnahme der Updates

Unter der Überschrift «Glaubenssache – christliche Updates» werden sechs Abende zu Glaubensthemen mit Impulsen und Gesprächsanregungen stattfinden, welche den Glauben im Sinn eines Updates zu vertiefen helfen. Hier die Grundsätze:

1. Glaubenssache richtet sich an alle und setzt keinerlei V orbildung voraus. Jeder Abend schliesst zwei kurze Impulsreferate ein, die viel Platz für eigenes Weiterdenken, für Fragen und Gespräche offen lassen.

2. Jedes Kernthema wird anhand eines Bibeltextes erschlossen und stützt sich darüber hinaus auf biblische Erfahrungen und Erzählungen ab. Alle biblischen Texte werden zeitgemäss und theologisch sorgfältig gedeutet.

3. Die Kernthemen sind fokussiert auf die existenzielle Bedeutung für das eigene Leben und den Glauben.

4. Updates verzichten auf theologische Dispute, sind aber dem aktuellen Stand christlicher Theologie verpflichtet.

Die Abende finden im Begegnungszentrum Uznach jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr statt:


Dienstag, 3. November
Thema:  Mit Jesus auf das Leben anstossen!
Leitung: Roger Oesch

Dienstag, 10. November
Thema:  Der Tod hat nicht das letzte Wort!
Leitung: Michael Pfiffner

Dienstag, 17. November
Thema:  Wozu ist die Kirche gut?
Leitung: Annette Winter

Dienstag, 24. November
Thema:  Wessen Geist durchweht die Welt?
Leitung: Jürg Wüst

Auskünfte und Anmeldung – bitte bis jeweils am Freitag vorher: Sekretariat Seelsorgeeinheit, ✆ 055 536 11 19, 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen:  «Glaubenssache» ist ein Kurskonzept von theologiekurse.ch und der Bibelpastoralen Arbeitsstelle, Zürich.


Erstkommunion 2021:

«Jesus ist das Licht der Welt»

 
Es werde Licht
«Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde, die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: ‹Es werde Licht›. Und es wurde Licht.»
Mit diesen Worten beginnt unsere Heilige Schrift, die Bibel. Sie besagen: ohne Licht geht gar nichts, mit Licht ist alles möglich. Mit diesem Licht sind jedoch nicht nur natürliche und künstliche Lichtquellen gemeint, sondern auch das Licht in unseren Herzen, das allein von Gott kommt. Dieser Begriff des Lichtes zieht sich durch die ganze Bibel, bis hin zu Jesus, der von sich selbst sagt: «Ich bin das Licht der Welt.»
 
Wer oder was ist Licht?
Bei einer Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern zum Thema «Licht» sind einige überraschende Begriffe aufgetaucht: Lampen, Laser, Feuer, Kerzen, Sonne. Aber auch Polarlichter, Glühwürmchen, Positionslichter, Lichtgeschwindigkeit, Taufkerze und vieles mehr.
Licht in den verschiedenen Formen hat für uns unterschiedliche Bedeutungen. Das Licht erleichtert uns den Alltag, damit wir unserer Arbeit und unseren Freizeitbeschäftigungen auch nachts nachkommen können. Früher half das Sternenlicht den Seefahrern den richtigen Weg zu finden und Leuchtfeuer und Leuchttürme markierten Klippen, Küsten und Häfen. Doch Licht ist noch viel mehr. Die verschiedenen Lichtquellen wecken in uns unterschiedliche Gefühle. So vermittelt das Licht der Kerze Geborgenheit und Ruhe, ein Cheminéefeuer kuschelige Wärme, die Sonne weckt unsere Lebensenergie und stärkt unsere Lebensfreude, der klare Sternenhimmel bringt uns zum Staunen und Taschenlampen geben uns Sicherheit und Orientierungshilfe.
So werden wir uns in der Vorbereitung auf die Erstkommunion darüber Gedanken machen, wer oder was uns in unserem Leben Licht ist und Orientierung sowie Sicherheit gibt. Wir wollen dem Licht Jesu folgen und zu erkennen versuchen, dass wir durch ihn nicht länger in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben. Wir wollen die Zuversicht teilen, dass wir verbunden mit Jesus unseren Weg finden und er uns durch alle Lebenslagen begleiten wird. Tief in unseren Herzen versuchen wir das Licht des Lebens zu spüren – jenes Licht, das uns Kraft, Geborgenheit und Orientierung gibt.

Das Licht der Welt
Wie wir in besonderen Momenten unseres Lebens eine Kerze entzünden, um unser Gebet zu verstärken und unsere Verbundenheit mit Gott zu zeigen, so zünden wir in der Osternacht jeweils die neue Osterkerze an und tragen sie in die dunkle Kirche. Diese Kerze symbolisiert den auferstandenen Christus, das Licht der Welt. Welch grosse Freude spüren wir, wenn das Licht der Auferstehung, das Zeichen der unendlichen Liebe Gottes, zu uns Menschen kommt und den Raum der Kirche und unsere Herzen erfüllt.

Gemeinschaft
mit Jesus und untereinander

Unsere Erstkommunionkinder bereiten sich auf das grösste Geheimnis unseres Glaubens vor, den Empfang des Heiligen Brotes, das Jesus selber ist. Wie schon bei ihrer Taufe, entzünden wir auch an ihrer Tauferinnerung ihre Taufkerze an der Osterkerze und feiern so das Licht des Glaubens und die Gemeinschaft mit Jesus und untereinander.
Im Lichte dieser Verbundenheit feiern wir die Eucharistie. In ihr wird Jesus Christus in unserer Mitte gegenwärtig. Im Heiligen Brot kommt Jesus an der Erstkommunionfeier zum ersten Mal in besonderer Weise selbst zu unseren Erstkommunionkindern. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken, mit unserem Licht und mit unseren Gebeten. Und erinnern wir uns bei jedem Empfang der Eucharistie daran, dass Jesus Christus auch unser aller Leben immer wieder mit seinem Licht erhellt.
Wir freuen uns, gemeinsam mit ihnen und ihren Familien dem Licht Jesu zu folgen, und den Weg zur Erstkommunion zu gehen.

Daten Erstkommunion 2021

Ostermontag, 5. April 2021
Pfarrkirche Rieden
Weisser Sonntag, 11. April 2021
Stadtkirche Uznach und Pfarrkirche Ernetschwil
Sonntag, 18. April 2021
Pfarrkirche Schmerikon und Pfarrkirche Gommiswald