Wertvolle Aufbauarbeit leisten

Hilfreiches Fastenopfer

Armut ist vielfältig, besonders in Ländern des Südens! Seit über 50 Jahren kämpfen Schweizer Katholikinnen und Katholiken mit ihrem Hilfswerk Fastenopfer dagegen an. «Wir teilen» bleibt durch all die Jahre die treibende christliche Kraft. Sie ermöglicht in guter ökumenischer Zusammenarbeit nachhaltige Entwicklung. Dank Partnern vor Ort geschieht sehr viel Hilfe zur Selbsthilfe, die wirklich ankommt.

Ganzheitlich engagiert

Es gilt, armutsbetroffene Menschen zu befähigen, damit sie ihre spirituellen und materiellen Ressourcen nutzen, um ihre Lebenssituation zu verbessern. Alle haben ein Recht auf Nahrung. Dies hat Konsequenzen bezüglich Rohstoffen, Menschenrechten, Klima und Energie. Fairer Handel und Agrarökologie beflügeln den Zugang aller zu ihren Lebensgrundlagen. Fastenopfer versucht darum, politische und ökonomische Rahmenbedingen zu beeinflussen, damit alle zu leben haben:
• Es kämpft gegen schädliche Auswirkungen von wirtschaftlichen Grossprojekten, z.B. im Bergbau.
• Es sensibilisiert für faire Energie- und Landwirtschaft, um entsprechende Gesetzesprozesse zum Wohle der Schwächsten zu verbessern.
• Es zeigt – im Austausch mit Partnern im globalen Süden – hilfreiche Alternativen für ein gelingendes Menschsein für alle.
• Es thematisiert künftige Entwicklung, damit Klimawandel und globale Umweltzerstörung gemindert werden.

Lebenssichernde Landwirtschaft

In der diesjährigen Fastenzeit wird das Saatgut im Mittelpunkt stehen. Es ist Gemeingut, auch Geschenk Gottes. Kein Mensch kann Saatgut «produzieren», sondern nur «manipulieren». Darum wird es nicht nur in der Bibel als etwas Heiliges angesehen. Eine Landwirtschaft mit natürlichem, regional angepasstem Saatgut hilft gegen Korruption und Klimawandel. Traditionelles Wissen muss bewahrt werden, gegen neue Sortenschutzgesetze der Konzerne.

Saatgut wird zur Lebensfrage

Weltweit werden über 70% der Nahrungsmittel von Bauern produziert. Um das Recht auf Nahrung sicherzustellen, müssen sie Zugang und Kontrolle über das Saatgut behalten. Wenn internationale Agrarkonzerne das Saatgut dominieren, bestimmen sie, was auf den Teller kommt und wer – unter welchen Bedingungen – welche Lebensmittel anbauen darf.
Beim Kauf von industriellem Saatgut werden Bauern des Südens oft auch gezwungen, Dünger und Herbizide der gleichen Firma zu kaufen. Das vergiftet den Boden und schnürt die Verschuldungsfalle: Denn dieses Saatgut ist nur im ersten Jahr fruchtbar, müsste also jährlich neu gekauft werden.


Vertrauenswürdiges Fastenopfer

Darum setzt sich Fastenopfer auf entwicklungspolitischer Ebene dafür ein, dass Saatgut nicht zu monopolisiertem Profit-Gut weniger Agrarmultis wird.


Fastenopfer verdient unsere herzhafte finanzielle Unterstützung, zum Wohl der Benachteiligten! – Und der gespendete Betrag kann erst noch direkt von den Steuern abgezogen werden.


Taizéreise für die 3. Oberstufe

Auch dieses Jahr lädt die Seelsorgeeinheit zum Schulabschluss alle 3. Oberstufenschülerinnen und -schüler zu einer Reise nach Taizé ein. Vom Mittwoch, 13. bis Sonntag, 17. Mai können die Jugendlichen in der Communauté von Taizé Einblick in den Alltag der Brüdergemeinschaft gewinnen.
Als Gäste von Taizé sind sie eingeladen, das einfache Leben, das Gebet der Brüder und die Begegnung mit ihnen und untereinander zu teilen. Für alle Jugendlichen, die sich darauf einlassen, können diese Tage zu einem tiefen und nachhaltigen Erlebnis werden. Voraussetzung für die Teilnahme an der Reise ist der Besuch einer der Infoabende. Diese dauern ca. 45 Minuten und geben Einblick in das konkrete Programm des Angebots. In Schmerikon findet der Infoanlass im Rahmen des Schulfachs ERG statt, in Gommiswald am Dienstag, 3. März um 19.00 Uhr im Pfarreizentrum und in Uznach am Donnerstag, 5. März um 19.15 Uhr im Begegnungszentrum. Schülerinnen und Schüler, welche keinen Einladungsbrief erhalten haben, melden sich bitte beim Pfarreisekretariat.


Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag

«Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!»

Die Feier zum Weltgebetstag ist dieses Jahr am Freitag, 6. März jeweils um 19.00 Uhr im Pfarreizentrum Schmerikon, in der Stadtkirche Uznach und in der Pfarrkirche Rieden.
Die Liturgie stammt aus Zimbabwe und trägt den Titel: «Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!»
Nach den Gottesdiensten sind alle herzlich eingeladen zum gemütlichen Zusammensein.


Firmweggebet

Eltern, Grosseltern, Paten und Bekannte der Firmjugendlichen, aber auch Pfarreiangehörige, sind am Dienstag, 10. März um 20.00 Uhr ins Begegnungszentrum Uznach oder am Mittwoch, 11. März um 20.00 Uhr ins Pfarreizentrum Gommiswald eingeladen. In einer meditativen Stunde wird dort Raum sein, die Firmjugendlichen im Gebet und mit guten Wünschen zu begleiten. Ein paar Bilder und Informationen vermitteln einen Einblick in den aktuellen Firmweg zum Thema «Emotion». Vielleicht ist das Firmweggebet auch Anstoss dazu, selbst über den eigenen Glauben nachzudenken und danach zu fragen, welche Emotionen einen selbst beim Begleiten der jungen Erwachsenen bewegen.
Zum Abschluss sind alle herzlich zu einem Schlummertrunk eingeladen.


Glaubenssache

7 christliche Updates

Fast alle Fragen nach Sinn und Werten, nach Leben und Tod sind «Glaubenssache», also «Ansichtssache». Aber nicht nur das. Beim Wort genommen greift «Glaubenssache» tiefer. Es meint die Sache des Glaubens im religiösen Sinn. Und noch genauer: die christliche Glaubenssache. Und diese braucht Updates, wenn sie Schritt halten will mit der Zeit, die sich ständig verändert. Darum bietet das Seelsorgeteam nach einem Kurspaket von theologiekurse.ch und der Bibelpastoralen
Arbeitsstelle Zürich 7 Abende zu 7 Themen an und schafft so 7 Möglichkeiten, den eigenen Glauben zu überprüfen, aufzufrischen und auf den neusten Stand zu bringen.

Kursabende in Uznach

Impulse und Gesprächsrunden werden an den Kursabenden jeweils zu einem Themenkreis gestaltet. Drei Abende werden im März und vier Abende im Oktober/November stattfinden. Sie können auch einzeln besucht werden. Auskünfte und Anmeldung bis jeweils zwei Tage davor an das Pfarreisekretariat Uznach, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 055 536 11 11.
Donnerstag, 12. März: Mit welchen Augen sehen wir die Welt? Leitung: Jürg Wüst
Donnerstag, 19. März: Greift Gott in die Geschichte ein? Leitung: Edi Amstutz
Donnerstag, 26. März: Leiden - Warum und wozu? Leitung: Bruno Jud
jeweils 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Begegnungszentrum Uznach
Die Daten vom Herbst zum Vormerken:
jeweils dienstags, 20. und 27. Oktober, 3. und 10. November


Rosenverkauf

Am Samstag, 21. März werden wiederum tausende Freiwillige in der ganzen Schweiz Rosen zugunsten des Fastenopfers zu einem symbolischen Preis von Fr. 5.– das Stück verkaufen.
Schülerinnen und Schüler aus unserer Seelsorgeeinheit beteiligen sich am Verkauf und freuen sich auf die Unterstützung.

Verkaufsorte

Uznach: Linth-Park, Frohsinn-Center, Post und Städtli
Gommiswald: Bäckerei Huber


Jugendangebote

Seit diesem Jahr werden Angebote im Jugendbereich ökumenisch ausgearbeitet und ausgeschrieben. Jugendarbeit ist Beziehungsarbeit und braucht darum Angebote in unterschiedlichen Feldern. Für spirituell geprägte Erfahrungen bereiten freizeitliche Unternehmungen den Boden. In diesem Frühling sind Jugendliche ab der 1. Oberstufe gleich an zwei Daten dazu eingeladen, im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit gemeinsam mit anderen an einem Freizeitangebot teilzunehmen.
David Krättli von der evangelischen Kirche und Sandra Saide aus unserer Seelsorgeeinheit begleiten Jugendliche am Samstag, 14. März von 13.00 bis 19.15 Uhr ins Alpamare. Kurzentschlossene können sich trotz Anmeldeschluss noch bis Montagmittag, 2. März bei Sandra Saide anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,  079 270 45 79.

Ein weiteres Angebot führt die Jugendlichen am Mittwoch, 8. April in den Europapark. Anmeldungen bis Dienstag, 3. März an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 079 762 20 98.
Die genauen Abfahrts- und Rückkehrzeiten werden nach erfolgter Anmeldung bekanntgegeben.


Seminar soziales Engagement

Das Seminar soziales Engagement bildet jährlich freiwillig Engagierte in ihrer Sozialkompetenz weiter. An 21 Halbtagen werden Einblicke in mögliche Handlungsfelder wie Migration oder Armut vermittelt und das Bewusstsein für soziale Anliegen gestärkt. Das Seminar ermöglicht den Besuch von sozialen Einrichtungen der Region und vertieft das Wissen über die Probleme im eigenen gesellschaftlichen Umfeld. Auch an der eigenen Selbstkompetenz wird gefeilt, denn wer helfen will, tut gut, sich selbst zu kennen.
Das Seminar wird gemeinsam organisiert von der Caritas St. Gallen und der Arbeitsstelle Diakonie der evang.-ref. Kirche St. Gallen.

Kursdaten

Dienstags, 21. April bis 22. September von 8.00 bis 11.20 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus Uznach.
Ein Informationsanlass bietet die Gelegenheit, die Seminarleiterin kennenzulernen und die eigenen Erwartungen zu klären. Dieser findet statt am Dienstag, 10. März von 8.30 bis 11.00 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus Uznach.
Auskünfte und Anmeldung bis Donnerstag, 2. April bei caritas-stgallen.ch/sse oder direkt bei der Kursleiterin Silvia Hermann, 071 755 61 20, 079 678 97 63, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Neuland am Obersee: Pfarrei Rieden

Seit dem vergangenen 1. August wird in unserer Seelsorgeeinheit das Projekt «Neuland amObersee» umgesetzt. Das Seelsorgeteam will mit der neuen Strategie dem Personalmangel begegnen.In den Pfarreien gibt es anstelle der Pfarreibeauftragten nun Seelsorge-Mitarbeitende. Welche Veränderungen für die einzelnen Pfarreien damit verbunden sind, sollen die Berichte aufzeigen, die nun bis zum Sommer an dieser Stelle folgen. Die Seelsorge-Mitarbeitenden kommen selbst zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen. Hilde Hinder, die Seelsorge-Mitarbeiterinin Rieden, macht den Anfang.


Meine ersten Erfahrungen in der neuen Aufgabe

Für mich als Seelsorge-Mitarbeiterin ist es wichtig, dass diePfarreiangehörigen in Rieden bei Pfarreiangelegenheiten eine direkte Ansprechperson haben. Mit dem Tod unserer Pfarreibeauftragten Annemarie Marty bin ich schnell in diese Aufgabe – zunächst noch nicht offiziell beauftragt – hineingewachsen, ist doch mit ihrem Weggang eine grosse Lücke entstanden. Dennoch mussten insbesondere planerische Entscheide getroffen werden, für die es wichtig war, dass jemand aus dem Dorf mitredet. Diese Aufgabe habe ich übernommen. Wohl auch darum sind schon mit dem offiziellen Arbeitsbeginn als Seelsorge-Mitarbeiterin im vergangenen Herbst einzelne Pfarreiangehörige mit Anliegen an mich herangetreten. Ich konnte sie aufnehmen und an die Besprechungen mitnehmen. Wir treffen uns regelmässig im kleineren Kreis im Pfarreizentrum in Gommiswald, wo wir Angelegenheiten der Pfarreien Ernetschwil, Gommiswald und Rieden besprechen. Ich kann aber auch an der Sitzung des Ressorts «Pfarreileben» meine Anliegen in den Kreis der ganzen Seelsorgeeinheit einbringen. Umgekehrt ist es ebenfalls meine Aufgabe, Kontakte mit Gruppen vor Ort zu knüpfen. So durfte ich mit den Bäuerinnen und Landfrauen Rieden das Thema für den Erntedank besprechen, welches dann durch den Liturgiegestaltenden in die Texte einfliessen konnte. Für mich ist es sehr befriedigend, wenn ich sehe, dass ich die Kontakte vor Ort nutzen kann und unsere Pfarrei so ein eigenes Gesicht behält. Auch bei den Sternsingern durfte ich die Gruppe unterstützen, insbesondere mit den administrativen Aufgaben, welche ich über das Pfarreisekretariat erledigen lassen konnte, aber auch mit der Organisation des Aussendungsgottesdienstes. Spürbar mehr Verantwortung habe ich für die Schülergottesdienste übernommen, welche ich – unterstützt von Seelsorger Jürg Wüst – vorbereiten, gestalten und dann auch zusammen mit einem Priester durchführen kann. Seit Beginn meiner neuen Aufgabe habe ich Einsitz im Pfarreirat. Dort wurde ich sehr offen aufgenommen. Angeregt vom Austausch mit den anderen Seelsorge-Mitarbeitenden versuchen wir eine Gruppe für die Hauskommunion in Rieden zu etablieren. Interessierte Kommunionhelferinnen und -helfer haben wir schon gefunden. Es fehlen noch Menschen, die unseren Dienst in Anspruch nehmen. Da werde ich dranbleiben. Alles in allem bin ich sehr motiviert und freue mich, zusammen mit den Pfarreiangehörigen, Rieden als eine lebendige Pfarrei in die Zukunft zu führen. Dabei ist es für mich wichtig zu wissen, dass ich auf die Unterstützung des Seelsorgeteams zählen kann. So wird etwa auch der Pfarreirat bei seiner Klausurtagung im Mai von einem Mitglied des Seelsorgeteams unterstützt.

Hilde Hinder


Sich bewusst für eine kirchliche Trauung entscheiden

Kirchlich heiraten?!

Paare, die heiraten sind heute mehr denn je gefordert, Entscheide betreffend Gestaltung ihrer Trauzeremonie zu treffen. Die Zeiten, in denen eine kirchliche Trauung diskussionslos der zivilen Trauung folgte und auch die Feierlichkeiten nach einem mehr oder weniger vorgegeben Muster gestaltet wurden, sind längst vorbei. Mit der Abnahme der  sind die eigenen  zu treffen.
Ob ein Paar auch eine kirchliche Trauung möchte, ist heute ein bewusster Entscheid, mit dem bezeugt wird, dass Gott die Beziehung mitträgt. Es kann sehr entlasten, wenn man für das Gelingen einer Ehe nicht allein verantwortlich sein muss. Im katholischen Verständnis von Ehe als Sakrament kommt das zum Ausdruck. Die Zusage Gottes, immer bei uns zu sein, ermutigt und gibt Kraft auch schwere Tage miteinander durchzustehen. Zudem unterstreicht die kirchliche Trauung als würdige Feier die Bedeutung des Eheversprechens. Sie ist ein starkes, öffentliches Zeichen für die Liebe und Entschiedenheit eines Paares, gerade auch durch eine persönliche Gestaltung der Feier.


Was ist zu tun?

Nebst dem frühzeitigen Kontakt (spätestens ein Jahr vorher) mit einem Traupriester betreffend Datum der Feier und der Reservation der Kirche oder Kapelle beim entsptrechenden Pfarramt, wird ein Impulstag zur Vorbereitung der Trauung nahegelegt. Die Impulstage dienen auch der inneren Vorbereitung auf die Ehe. Die Paare werden begleitet, erhalten wertvolle Impulse und haben gleichzeitig Gelegenheit, sich auf den für sie als Paar sehr wichtigen «Hoch-Zeits-Tag» hin, mit ihrem persönlichen Lebens- und Glaubensweg auseinanderzusetzen. Nähere Angaben über diese Kurse und eine Begleit-App sind unter kirchlich-heiraten.ch zu finden.


Impulstage in Gommiswald

Im Pfarreizentrum Gommiswald finden im kommenden Jahr an folgenden Tagen Impulstage unter der Leitung von Jürg und Ursula Wüst-Lückl statt:
Sonntag, 22. März; Sonntag, 19. April jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr.


Erstkommunion 2020 - Jesus, Brot des Lebens

Frisches Brot aus dem Backofen, Schlangenbrot am Lagerfeuer, der Duft, der uns aus einer Backstube entgegenweht – wie herrlich das riecht und welch wunderbare Erinnerungen das weckt …
Stehen wir in der Bäckerei vor dem Brotgestell, fällt uns die Entscheidung, welches Brot wir nehmen wollen, nicht immer leicht. Ob dem üppigen Angebot vergessen wir sehr schnell, wie privilegiert wir doch sind. Denn frisches Brot, ja Brot überhaupt, ist nicht selbstverständlich.
Im Vaterunser beten wir: «Unser tägliches Brot gib uns heute.» Wir bitten um das tägliche Brot. Mit diesem Brot ist jedoch mehr gemeint, als «nur» das Lebensmittel. Mit dieser Bitte bitten wir um alles, was wir zum Leben brauchen. Dieses Brot, von dem hier die Rede ist, ist so kostbar wie die Luft zum Atmen.
Für die Erstkommunion 2020 haben wir in der Seelsorgeeinheit das Thema «Jesus, Brot des Lebens» gewählt.
Wenn wir uns im Religionsunterricht mit dem Thema «Brot» auseinandersetzen, dann geht damit auch die Frage nach unseren Grundbedürfnissen einher. Was brauchen wir, damit es uns gut geht? Damit wir zufrieden sind und uns wohl fühlen? Für die Kinder wird wohl sehr schnell klar werden: Dafür brauchen wir nicht nur Nahrung und Kleidung. Familie und Freunde, Vergnügen und Entspannung, Bewegung und Bildung, Gesundheit und Freiheit, Gemeinschaft und Liebe und vieles mehr gehören zwingend auch dazu.
So werden wir in der Vorbereitung auf die Erstkommunion erleben und erfahren, dass das Wort «Brot» für mehr steht als nur für ein Nahrungsmittel.
Brot zu haben, ist nicht selbstverständlich – ein erfülltes und glückliches Leben auch nicht.
Jesus sagt: «Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.»
Jesus wird im Evangelium «Brot des Lebens» genannt. Damit meinten die Evangelisten, dass er für uns so wichtig ist wie das tägliche Brot. Er wird immer für uns da sein. Er wird uns zur Nahrung für unsere Seele.
Immer, wenn wir miteinander Eucharistie – das grosse Geheimnis unseres Glaubens – feiern, wird Jesus Christus in unserer Mitte gegenwärtig. Ihn selbst dürfen wir im Heiligen Brot als Stärkung für unser Leben empfangen.
So kommt Jesus auf besondere Weise zu unseren Erstkommunionkindern. Das Heilige Brot ist Zeichen seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner immerwährenden Nähe zu jedem Menschen.
Am Erstkommunionsfest feiern die Kinder diese Begegnung das erste Mal. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken und Gebeten und erinnern wir uns bei jedem Empfang des Heiligen Brotes daran, dass Jesus Christus auch uns alle immer wieder für unseren Alltag stärkt.
Die Lehrpersonen freuen sich, den Vorbereitungsweg mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien zu gehen.

Erstkommuniondaten 2020

Weisser Sonntag, 19. April: Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 26. April: Schmerikon und Gommiswald
In Rieden findet erst 2021 wieder eine Erstkommunion statt.


Ehejubiläumsfeier 2020

Auch im nächsten Jahr wird unsere Seelsorgeeinheit wieder zu einem gemeinsamen Ehejubiläumsgottesdienst einladen. Schön, wenn auch jüngere Paare diese Feier nutzen und für ihre Liebe danken.

Samstag, 2. Mai 2020
10.00 Uhr
Stadtkirche Uznach